Sponsoring und Kooperationen

Mein Name ist Stefan Wintermeyer. Meine Stimme kennen Sie ja bereits. ;-) Den Reisepassnummer Podcast veröffentliche ich seit 1997. Ziel war es von Anfang an mit dem Mikrofon vor Ort aufzunehmen, um spannende und informative Features mit O-Tönen zu veröffentlichen. Ich möchte meine Zuhörer mit auf die Reise mit all den damit verbundenen kleine und großen Abenteuern nehmen. Damit hebt sich Reisepassnummer von der Vielzahl an Reise(Laber)podcasts ab, in denen sich die beteildigten Personen im Studio befinden und Geschichten aus der Vergangenheit erzählen.

Die Intensität und Nähe eines Podcastes wird durch ein anderess Medium erreicht. In einem Reiseblog wird ein Artikel für 2-3 Minuten gelesen. Die Zuhörer von Reisepassnummer kommen hingegen für 20 bis 40 Minuten mit auf die Reise.

Wenn es die Schulferien erlauben, nehme ich meine Kinder mit. Diese Familienepisoden sind immer besonders und liegen mir sehr am Herzen. Allerdings sind sie noch einmal ein Stück komplexer (jede Person hat ein eigenes Ansteckmikrofon) in der Produktion und natürlich auch immer teurer. Alleine das Verreisen mit eine vierköpfigen Familie ist deutlich teurer.

Der Aufwand

Das Featureformat ist nicht nur sehr spannend, es ist auch sehr aufwendig und damit teuer in der Produktion. Bei einem klassischen Laberpodcast trifft man sich im Studio für 1-2 Stunden und erzählt drauf los. Danach werden evt. noch ein paar "hmmms" und "ähhhs" rausgeschnitten, aber jede Episode ist nach spätestens zwei weiteren Stunden Arbeit fertig. Von diesem Workflow kann ich nur träumen.

Vor jeder Reise informiere ich mich über die Destination und erarbeite mir eine grobe Storyline. Die wird zwar nicht selten bei der eigentlichen Reise über den Haufen geworfen, gibt aber schon mal einen guten Einstieg. Nach der Reise höre ich mir das aufgenommene Material einmal komplett an. Bei mehrtägigen Reisen kommen da viele Stunden Material zusammen. Seit 2019 statte ich jeden Akteur mit einem eigenen Ansteckmikrofon aus. Das hat die Qualität der Aufnahmen noch mal stark verbessert, aber bedeutet natürlich, das noch mehr Material gehört und synchronisiert werden muss. Nach der Sichtung des Materials schneide ich am Computer alles in kleine Stücke und beschrifte diese Audio-Fetzen. Mit dem Schnittprogramm Hindenburg setze ich diese kleinen Stücke danach zu einer Geschichte zusammen und nehme im Studio meine Erzählerelemente auf. Die allererste Version ist immer viel zu lang und oft auch hackelig erzählt. Es dauert dann noch mal gute zwei Tage, um daraus einen brauchbaren Rohschnitt zu erstellen. Diesen ersten Rohschnitt bespreche ich dann mit einem Podcaster meines Vertrauens (z.B. Markus Tirok). Dabei geht es dann hauptsächlich um die Storyline. Sprich, ist die Geschichte so spannend und interessant erzählt? Manchmal fehlen in der Geschichte Details, die mir klar sind, aber die ich an keiner Stelle im Podcast beschrieben habe. Nach diesem Feedback-Loop optimiere ich die Episode entsprechend. Dann habe ich einen finalen Rohschnitt, der aber noch keine Musik enthält und auch tontechnisch noch nicht perfekt ist. Das Material geht dann nach New York zu Thomas Reintjes. Auch er gibt mir noch einmal Feedback zur Storyline. Aber vor allen Dingen "zieht" er das Material gerade und fügt Musik hinzu. Das fertige Produkt ist danach viel harmonischer und angenehmer anzuhören.

Wenn möglich höre ich mir den Podcast dann erst eine Woche später noch einmal an. Manchmal fallen mir dann noch ein paar Kleinigkeiten auf, die ich korrigiere. In der Summe bin ich mit der Produktion einer normalen Folge etwa 5 volle Tage beschäftigt.

Zur fertigen Episode erstelle ich dann eine Webseite und gebe bei einem externen Dienstleister eine Transkription in Auftrag.

Parallel zur Veröffentlichung begleite ich die fertige Episode durch den Account @reisepassnummer auf Instagram und Facebook.

Finanzierung

Am Anfang habe ich die komplette Produktion aus eigener Tasche finanziert. Dies ist heute immer noch bei einigen Folgen der Fall. Der Aufwand für einen solchen Podcast lässt sich aber langfristig nur mit der Unterstützung von Sponsoren und Werbepartnern betreiben. Dies sind meistens Unternehmen in der Tourismus Industrie (z.B. Hotels oder Reiseveranstalter). Ein solches Sponsoring hat allerdings keinen Einfluss auf den Inhalt des Podcastes oder meine Bewertung. Ich ziehe es vor zu Destinationen zu reisen, bei denen ich im Vorfeld davon ausgehe, das sie mir auch gefallen. Deshalb sind die meisten Bewertungen im Podcast danach auch positiv. Aber manchmal hat man auch mal Pech und dann ist die Bewertung nicht so gut (z.B. das TUI Magic Life Plimmiri).

Mögliche Kooperationen

Jedes Projekt und jeder Kunde ist anders. Im nachfolgenden ein paar Beispiele:

  • Hotel und Destination Reviews
  • Produktvorstellungen
  • Bloggereisen
  • Eventeinladungen
  • Werbung im Podcast
  • Sponsoring

Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, dann schreiben Sie mit bitte eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung des Projektes und Ihrer Telefonnummer an stefan@wintermeyer.de

Wenn ich nicht gerade einen neuen Podcast aufnehme, melde ich mich innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen.

Was es kostet? Es fängt im niedrigen 4-stelligen Bereich an und nach oben ... da gibt es kaum ein Limit. Ich warte täglich auf den Kunden, der eine Podcast-Staffel zu einer Weltreise in Auftrag geben will. ;-)

Mediakit

Bei Podcasts gibt es im Unterschied zu Blogs keine Möglichkeit die genaue Reichweite zu erfassen. Es fehlen Tools wie Google Analytics. Es gibt immer nur Annäherungen und Schätzungen die man über die verschiedenen Plattformen (z.B. Apple Podcast, Spotify, usw.) aggregiert. Ich weiß, das jede Folge von Reisepassnummer von mehr als 10.000 Zuhörern gehört wird. Aber ich weiß nicht genau, wie viel mehr als 10.000 es sind (es kann ein Vielfaches davon sein).

Bei der Analyse der Hörer gibt es das gleiche Problem. Allerdings kann ich hier auf Daten einzelner Plattformen zurückgreifen. Ich mache das nachfolgend mit Statistiken von Spotify (Stand Oktober 2020). Das sind keine 100%ig akkuraten Daten für alle Zuhörer, aber dürfte nah dran sein.

Altersstruktur

Geschlechter

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