Reisen zum Hören - Um die Welt mit Stefan Wintermeyer
1. Februar 2021

Lily Beach Resort & Spa

Water Villas von oben

Ende 2020 lud das 5-Sterne Hotel Lily Beach Resort & Spa auf den Malediven Svemirka Seyfert vom Reiseblog reise-zeit.com und mich für drei Tage ein. Nur meinen Flug, den PCR-Test und ein paar Kleinigkeiten (z.B. Wäscheservice) musste ich bezahlen.

Die Malediven sind ein klassisches Traumreiseziel vieler Deutscher. Für mich besonders interessant:

  • Geringe Zeitdifferenz von nur 4 Stunden zu Deutschland. Also kaum Jetlag.
  • Super angenehme Temperaturen. So kurz überm Äquator ist es immer schön warm und wenn man Glück hat weht eine angenehme Brise. Achtung: Äquator heißt auch, das es regelmässig regnet.
  • Traumhafte Inseln. Bilderbuch!
  • Gutes Coronavirus SARS-CoV-2 Handling.

Für mich war es der erste Besuch auf den Malediven. Ich kann die Unterwasserwelt nicht mit vor 20 Jahren vergleichen. Wenn ich mir aber die vielen toten Korallen anschaue, dann sieht man ganz klar, das die Erderwärmung auch hier Veränderungen bewirkt hat. Das ist weltweit gleich. An so einem schönen Ort fällt es einem einfach nur mehr auf.

Was mir am Hotel Lily Beach besonders gefallen hat:

  • Guter und freundlicher Service. Man wird überall gegrüßt. Jeder Gärtner lacht einen an.
  • Alles ist sauber und gut gepflegt.
  • Angenehme Inselgröße. Nicht zu klein und nicht zu groß. Man kann gemütlich einmal drum rum laufen.
  • Schöne Zimmer. Viele mit einem eigenen kleinen Pool. Die Water Villen sind ein Hammer. Aber auch die anderen Zimmer sind alle gut bis sehr gut. Ohne dabei abgefahren zu sein.
  • Gute Tauchbasis auf der auch Deutsch gesprochen wird
  • Gutes Essen. Nur das Abend Büffet im Hauptrestaurant war teilweise langweilig.
  • Gute Cocktails. Es gibt über die Insel 2-3 Bars verteilt.
  • Echtes all inclusive. Was da ist, kann man bestellen (inkl. Alkohol). Nirgendwo muss man unterschreiben. Das ist sehr entspannend und hat mir unheimlich gefallen.
  • Normales Clientel
  • Familienfreundlich

TikTok vom Zimmer 336 (Water Villa)

@reisepassnummer

Room 335 at Lily Beach Resort in the Maledives. ##hotelroom ##lilybeachmaldives ##watervilla ##vacations ##urlaub ##hotelzimmer ##hotelluxury

♬ Originalton - Reisepassnummer Podcast

Transkription

00:00:01 Flugkapitän

So, einen schönen guten Abend, meine Damen und Herren. Mein Name ist Andreas Schneider. Ich bin Ihr Kapitän. Im Namen der gesamten Besatzung: Herzlich willkommen an Bord auf unserem Flug nach Malé.

00:00:10 Stefan-Off

Malé ist die Hauptstadt der Malediven - das ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Wer auf der Landkarte mal nachschauen möchte: Südlich von Indien, kurz über dem Äquator. Tropisches Klima, das ganze Jahr richtig schön warm. In Deutschland beim Abflug nicht ganz so warm.

00:00:28 Flugkapitän

Wenn die Gäste dann hier sind und die Türen zu, dann werden wir das Flugzeug noch hier auf der Position enteisen und dann geht es auf direktem Wege nach Malé.

00:00:43 Stefan-Off

Im November 2020 habe ich eine Nachricht von der Svemirka Seyfert vom Reiseblog reise-zeit.com bekommen. Sie hätte eine Einladung vom 5-Sterne-Hotel Lily Beach Resort auf den Malediven, das Hotel würde alles bezahlen, nur der Flug müsste selber bezahlt werden. Ach ja, und die Einladung war für zwei Personen. Ob ich nicht mitkommen wollte. Ja, wollte ich. Flug gebucht und da sitzen wir jetzt drin. Ich bin Stefan Wintermeyer. Willkommen bei meinem Podcast Reisepassnummer. Lufthansa LH704, Frankfurt-Malé, ist ein Nachtflug, dauert 9 Stunden 50 Minuten. Ich sitze auf Sitz 3C, die Svemirka auf 27A, deshalb sehen wir uns erst am Flughafen in Malé kurz vor der Passkontrolle.

00:01:38 Stefan

Na?

00:01:38 Svemirka

Guten Morgen.

00:01:39 Stefan

Wie geht es dir?

00:01:40 Svemirka

Du hast bestimmt gut geschlafen, ne?

00:01:42 Stefan

Wahrscheinlich besser als du, ja.

00:01:43 Svemirka

Oh man, ich habe gar nicht geschlafen.

00:01:44 Stefan

Aber viel habe ich auch nicht geschlafen.

00:01:45 Stefan-Off

Svemirka ist ein Malediven-Profi. Die war, glaube ich, schon über 10-mal hier. Für mich ist es das erst Mal.

00:01:52 Svemirka

Ich bin ja so gespannt, wie es dir gefallen wird.

00:01:56 Stefan

Ich bin auch sehr gespannt. Ich habe das Gefühl, ich habe die Insel von oben gesehen. Ich habe ein Foto gemacht - ich muss mir das nachher noch mal genau ankucken.

00:02:04 Svemirka

Wie? Unsere Insel?

00:02:05 Stefan

Ja, ich glaube, aber -

00:02:07 Svemirka

Weißt du, wie viele das sind?

00:02:08 Stefan

Das hat meine Sitznachbarin auch gesagt, dass die auch alle gleich aussehen, aber man wird ja mal träumen dürfen.

00:02:15 Svemirka

Ja, warum nicht? Ich bin ja gespannt.

00:02:18 Stefan-Off

Die Malediven bestehen insgesamt aus 1.196 Inseln, habe ich gerade mal auf Wikipedia nachgeschlagen. 220 von denen werden von Einheimischen bewohnt, 144 werden für touristische Zwecke genutzt. Der internationale Flughafen ist in Malé - das ist die Hauptstadt. Das ist auch eine eigene Insel. Jetzt mussten wir natürlich von dieser Insel irgendwie auf die anderen Inseln kommen. Das geht entweder mit einem Speedboot oder per Wasserflugzeug. Alle Hotels haben in der Nähe des internationalen Flughafens eine eigene Lounge. Da wartet man dann auf den Weitertransfer zum Hotel. Wir gehen jetzt gerade die Treppe runter und vielleicht hören Sie es schon im Hintergrund - ja, das sind die Propellergeräusche des Wasserflugzeugs. [Propellergeräusche] Wir gehen jetzt über einen kleinen Bootssteg, die Flugzeuge liege alle in so einem Hafen, steigen ein - in die Maschine passen ungefähr 12 Leute, vorne 2 Piloten, hinten noch jemand, der sich um das Gepäck kümmert, der gibt uns auch eine Sicherheitseinweisung - wir schnallen uns an und dann geht es auch schon los. [Propellergeräusche werden lauter] So ein Wasserflugzeugflug über die Malediven, das ist schon besonders. Also das hat schon was. Man sieht die ganzen Inseln, das ist türkisblaues Wasser, helle Sandstrände, eine Insel schöner als die andere. Das ist wie aus einem Katalog für Traumurlaube. Unser Flug dauert nicht ganz eine halbe Stunde und wir landen dann auf dem Wasser logischerweise in so einem Bereich neben unserer Hotelinsel. [Propellergeräusche werden leiser] Die Piloten steuern das Flugzeug an ein in der Lagune fest verankertes Ponton, wir steigen alle aus, das Gepäck wird ausgeladen und dann kommt so ein kleines Transportboot vom Hotel rübergefahren. Wir steigen da ein und, wie sich das für Corona-Zeiten gehört, wird dann noch an Bord, bevor wir das Hotel erreicht haben, Fieber gemessen. Da sehen wir aber schon den Bootssteg. Die Überfahrt dauert keine 5 Minuten. [Trommelmusik und Bootsgeräusche] Sie hören es schon: Am Bootssteg ist so ein kleines Empfangskomitee. Da trommelt einer, da wird noch ein bisschen gesungen. Es ist eine sehr schöne Atmosphäre. Man riecht dann auch die Palmen und das Meer eh, also es ist das erste Mal, dass man so richtig Urlaubs-Feeling hat. Wir steigen aus, gehen über den Bootssteg rüber, links dann Richtung Rezeption. Ich hatte mir in Malé schon Sandalen angezogen und auf einmal spüre ich, so vor der Rezeption stehend, Sand zwischen den Zehen. Dann kucke ich runter, sehe ich, da ist gar kein Holzboden oder kein Steinboden - da ist Sand. In der Rezeption, an der Lobby überall Sand wie am Strand.

00:05:56 Patrice

Good afternoon, welcome.

00:05:57 Stefan

Welcome.

00:05:58 Svemirka

Thank you.

00:05:59 Patrice

Nice to have you. My name is Patrice.

00:06:04 Svemirka

Patrice.

00:06:05 Stefan-Off

Das war gerade die Stimme von Patrice. Das ist der General Manager vom Lily Beach. Dass man in der Lobby vom GM persönlich begrüßt wird, das ist schon ein sehr, sehr gutes Zeichen. Das hat man nicht in jedem Hotel. Wir checken jetzt ein und werden dann von einer Mitarbeiterin zu unseren Zimmern gebracht.

00:06:24 Mitarbeiterin

This is your key card.

00:06:27 Stefan

Yes.

00:06:28 Mitarbeiterin

Your door is over here.

00:06:30 Stefan

OK.

00:06:31 Mitarbeiterin

Yes, and your door will be here. I will explain [UNV], and I will come and I will explain -

00:06:37 Svemirka

Du kannst ja auch mitkucken, wenn du willst.

00:06:39 Stefan

Weißt du was, ich komme nach. Which number is it again?

00:06:43 Mitarbeiterin

145.

00:06:45 Stefan-Off

Ich gehe in mein Zimmer, stelle meine Sachen ab und schaue mich ein bisschen um. Wir haben Beach Suiten. Das sind so langgezogene Räume, sehr schön ausgestattet, aber jetzt auch keine Wasservillen auf Stelzen in der Lagune, so wie man es aus dem Prospekt her kennt. Aber geschenkter Gaul - will ich gar nichts sagen. Ich gehe raus, einmal um die Ecke und gehe zu Svemirkas Zimmer. [Klopfen]

00:07:17 Svemirka

Ja?

00:07:20 Stefan

Tja, zu.

00:07:21 Svemirka

Herein.

00:07:22 Stefan

Hi.

00:07:22 Svemirka

Komm rein.

00:07:24 Mitarbeiterin

You can keep the shoes here.

00:07:25 Stefan

OK, sorry.

00:07:29 Mitarbeiterin

Did you check your room?

00:07:30 Stefan

Yeah.

00:07:31 Mitarbeiterin

And maybe I will show here also for you -

00:07:34 Stefan-Off

An eine Sache muss ich mich noch gewöhnen, nämlich dass man vor der Zimmertür die Sandalen auszieht und dann barfuß ins Zimmer reingeht, aber das kriege ich auch noch hin. Die Frau vom Hotel zeigt der Svemirka jetzt auch gerade das Zimmer, also Minibar und sowas, und geht dann raus.

00:07:51 Svemirka

Also ich hätte gerne vom Zimmer irgendwie ein paar Fotos gemacht. Und ganz ehrlich? Also ich kann hier vom Zimmer kein Foto machen. Also ich brauche entweder einen Blick oder es ist - weil ich dachte, bevor ich das hier jetzt alles verunreinige -

00:08:11 Stefan

Nein, du hast recht. Dann lass und doch mal gerade zu dem - wie heißt der noch mal? Maurice oder wie heißt der?

00:08:17 Stefan-Off

Patrice heißt der GM. Patrice. Ich habe ein superschlechtes Namensgedächtnis. Die Svemirka hat jetzt ein echtes Problem. Ich mache einen Podcast - ich habe es gut, ich kann hier beschreiben, wie das hier aussieht. Die Svemirka braucht quasi Beweisfotos. Die muss Fotos auf Instagram posten, auf Facebook, in ihrem Blog und die Fotos müssen natürlich schön aussehen. Kein Mensch schaut sich Fotos von langweiligen Hotelzimmern an, deswegen hat sie jetzt noch mal mit der Frau von eben telefoniert und wir warten jetzt auf Rückmeldung.

00:08:48 Stefan

Lass uns doch gerade noch mal nach vorne gehen, mal fragen, bevor der jetzt eine Stunde braucht, bis er hier ist. Aber du hast natürlich recht. Also wenn sie was anderes haben und sie haben die Verfügbarkeit -

00:09:00 Svemirka

Ja, ja.

00:09:01 Stefan

Dann wäre es Schwachsinn, wenn wir jetzt hier unseren Kram auspacken.

00:09:03 Svemirka

Ja, eben.

00:09:05 Stefan-Off

Wir fragen in der Rezeption nach, ob wir vielleicht ein anderes Zimmer bekommen können, aber das ist halt auch nicht so einfach, denn das andere Zimmer muss ja erst sauber gemacht werden, wenn es dreckig ist, und in Covid-Zeiten muss es noch desinfiziert werden. Also das ist ein ziemlicher Aufwand, deshalb beschließen wir, jetzt erst mal was essen zu gehen. Am Westende der Insel ist ein Restaurant, das nennt sich Aqua, und da gehen wir jetzt zu Fuß hin. Das dauert vielleicht 3, 4 Minuten von der Rezeption aus.

00:09:37 Stefan

Aqua - hier ist Aqua. Hier ist auch der Spa. Das ist nett hier, ja.

00:09:48 Bedienung

Hello.

00:09:48 Stefan

Hello, how are you?

00:09:49 Bedienung

Fine, thank you. How are you? For the lunch?

00:09:52 Stefan

Yeah.

00:09:53 Svemirka

Yes, please. Kuck mal, das ist hübsch hier.

00:09:58 Stefan

Das ist sehr schön hier, ja.

00:09:59 Svemirka

Die sollen uns doch hier wohnen lassen. Wollen wir hier?

00:10:02 Stefan

Ja.

00:10:02 Svemirka

Ja? Thank you. Do you need the room number here or not?

00:10:13 Stefan-Off

Nein, wir brauchen nicht die Zimmernummer. Und das ist eins der echten Highlights in Lily Beach. Das ist eine All-Inclusive-Anlage. All-Inclusive heißt meistens: Das meiste ist inklusive, aber das, was man dann gerade bestellen will, dann doch nicht. Aber hier ist wirklich alles inklusive. Alles das, was es hier gibt, kann man bekommen gratis, deswegen fragt auch keiner nach der Zimmernummer. Man muss nirgendwo was unterschreiben. Das ist total relaxt. Das hat mir sehr gut gefallen.

00:10:38 Stefan

Also der Grilled Octopus sieht auch gut aus, aber wir sind ja noch zwei, drei Tage hier.

00:10:42 Svemirka

Ja, wir müssen ja die Karte durchprobieren.

00:10:45 Stefan

Ja. Ich nehme jetzt erst mal ein Club-Sandwich.

00:10:48 Svemirka

Damit wir wissen, wie die Küche ist. Ist ja wichtig.

00:10:52 Stefan-Off

Svemirka isst den gegrillten Tintenfischsalat. Der sieht auch wirklich lecker aus. Ich habe mir ein Club-Sandwich mit Pommes bestellt, einfach weil ich Bock drauf hatte. Das Essen und die Cocktails sind sehr, sehr gut. Und wie wir hier so sitzen, direkt am Pool, kommt auf einmal ein Mitarbeiter von der Rezeption und gibt uns ein Update zur Zimmersituation.

00:11:11 Svemirka

Hi.

00:11:12 Mitarbeiter

So, we got the information that you will be staying in a Deluxe Water Villa.

00:11:16 Stefan-Off

Deluxe Water Villa - das sind genau die Zimmer, die so richtig, richtig schön sind. Die stehen auf Stelzen im Wasser in der Lagune. Traumhaft. Mit Pool davor. Wahnsinn. Wir müssen noch ein bisschen warten. Die Zimmer werden jetzt noch hergerichtet, desinfiziert und so weiter. Dauert noch ein bisschen. Wir kommen erst so 15.30 Uhr in die Zimmer, werden dann mit so einem kleinen Golfwagen da hingefahren. Wir hätten auch hingehen können, also so groß sind die Distanzen hier nicht.

00:11:44 Mitarbeiterin

So, this is the room for the gentleman.

00:11:47 Svemirka

For the gentleman.

00:11:48 Mitarbeiterin

Yes.

00:11:49 Svemirka

OK.

00:11:56 Mitarbeiterin

[UNV] I think these are your shoes, right?

00:12:00 Stefan

Yeah.

00:12:02 Mitarbeiterin

Yeah [Lachen]. OK, so, before you are leaving from the room, you can just take the key card with you.

00:12:05 Stefan

OK.

00:12:06 Mitarbeiterin

And this one is for you.

00:12:08 Stefan

OK.

00:12:09 Mitarbeiterin

So, inside your room you will have a minibar, and everything inside will be for free.

00:12:15 Stefan

Mit Glasboden.

00:12:17 Mitarbeiterin

This is the best part. [Lachen]

00:12:19 Stefan

Yeah.

00:12:20 Mitarbeiterin

Sir, so, this is for you.

00:12:21 Stefan

Thank you.

00:12:22 Mitarbeiterin

Enjoy your stay. Thank you. And beside your bedroom you will have a phone. And if you need any help or baggage, just call us - the reception.

00:12:28 Stefan

Yeah. One second, let me -

00:12:31 Mitarbeiterin

Thank you so much.

00:12:33 Svemirka

[UNV].

00:12:33 Stefan

Ja, ja, mache ich.

00:12:34 Svemirka

Mega.

00:12:35 Mitarbeiterin

Your room is the same, madame. [Lachen]

00:12:38 Svemirka

Oh Gott.

00:12:38 Stefan

OK.

00:12:39 Svemirka

Hast du jetzt keine Angst, dass du da reinfällst?

00:12:40 Stefan

Nein.

00:12:41 Svemirka

Oh mein Gott.

00:12:41 Stefan

Alles gut.

00:12:42 Mitarbeiterin

[Lachen]

00:12:43 Svemirka

Genial.

00:12:44 Stefan

Wow.

00:12:44 Svemirka

Bye.

00:12:45 Stefan

OK, bis gleich.

00:12:45 Mitarbeiterin

Have a nice vacation.

00:12:46 Stefan

Thank you.

00:12:56 Stefan-Off

Die Deluxe Water Villas sind ein Traum. 126m² groß - das ist schon mal eine Ansage. Man kommt rein, da ist so ein kleiner Flur, Holzboden und im Boden eine Glasplatte eingelassen. Man kuckt runter, sieht die Fische, das Meer, die Wellen. Hammer. Links geht es zum Schlafzimmer - schönes Schlafzimmer, aber nichts Besonderes. Rechts geht es zum Badezimmer - sehr schönes Badezimmer. Zwei Waschbecken, Badewanne mit Whirlpool-Funktion, Dusche, Spiegel. Im Bad und im Schlafzimmer gibt es einen Fernseher, den habe ich nicht einmal angehabt, und in beiden Zimmern gibt es auch Türen, die rausgehen zur Terrasse. Ich gehe also raus, da ist der eigene Pool auf der Terrasse. Auch supercool. Und es gibt eine Treppe runter zum Meer. Es ist unbeschreiblich. Ich könnte auch direkt von der Terrasse ins Meer springen, wenn ich 20 Jahre jünger wäre. Also es ist wirklich: Man kommt da rein und man denkt nur: Wow. Ich mache mich fertig, ziehe mich um, halte kurz die Füße noch mal in den Pool, gehe die Treppe runter, halte die Füße noch mal kurz ins Meer, weil wenn man schon mal da ist, und dann gehe ich aber auch wieder zur Tür und Richtung Restaurant zum Abendessen. [Meeresrauschen] Hier weht eine sehr angenehme Brise, aber das Mikrofon mag das nicht so sehr. Wer will, kann sich so ein Golfcart bestellen und damit fahren lassen. Ich finde das aber sehr schön, hier zu Fuß zu gehen über diesen Holzsteg, der die Wasser-Villen miteinander und mit der Insel verbindet. [Gesang] Das Abendessen gibt es im Lily Maa. Das ist ein Buffetrestaurant. Jeden Abend gibt es ein anderes Thema. Das Essen ist OK, sticht aber auch nicht weiter hervor. Der Service ist aufmerksam und gut und an manchen Abenden gibt es halt Live-Musik. [Trommelmusik] Nach dem Abendessen geht es wieder zurück zum Zimmer. Das sind Luftlinie laut Google Maps 292m - ein Katzensprung. Die Nacht war völlig ereignislos und am nächsten Morgen ging es dann wieder zum Frühstück ins Lily Maa.

00:15:57 Svemirka

Ja, hast du gut geschlafen?

00:15:59 Stefan

Ich habe sehr gut geschlafen.

00:16:00 Svemirka

Geht es dir gut?

00:16:00 Stefan

Ja, sehr gut geschlafen.

00:16:01 Svemirka

Oh mein Gott, du Glückspilz.

00:16:03 Stefan

Wieso? Hast du nicht gut geschlafen?

00:16:04 Svemirka

Mhm.

00:16:05 Stefan

Wieso?

00:16:06 Svemirka

Ich war so früh wach. Ich weiß es nicht. Es war -

00:16:09 Stefan

Gut, früh wach war ich auch, aber nicht sehr früh. Ich war um 6 Uhr oder so 5.30 Uhr -

00:16:13 Svemirka

Super, das hätte ich auch gerne gehabt.

00:16:16 Stefan-Off

Wir frühstücken auf der Terrasse des Lily Maa. Terrasse ist vielleicht ein bisschen das falsche Wort, weil hier ist auch wieder alles Sand. Also von der Lobby bis zum Restaurant, das ist so ein Gebäudekomplex, ist alles Sand. Da gibt es keinen Holzboden, keinen Steinboden. Ich weiß, ich habe das schon mal gesagt, aber ich finde das so ein tolles Gefühl, dass ich das jetzt hier noch mal ein bisschen breittrete. Das Frühstück war gut bis sehr gut, wobei ich beim Thema Frühstück im Hotel sehr einfach gestrickt bin. Ich habe so zwei, drei Sachen, die ich gerne hätte. Wenn die alle da sind und gut gemacht sind, dann ist das Frühstück für mich immer phänomenal. Wenn auch nur eine Kleinigkeit fehlt, dann ist das Frühstück so: Naja, es geht so.

00:17:00 Stefan

Good morning. Can I get an omelet?

00:17:02 Bedienung

Yes, sir. [UNV]?

00:17:04 Stefan

Mushrooms and ham, please.

00:17:05 Bedienung

Mushrooms and ham.

00:17:07 Stefan

And well done. A little bit of cheese. Just a bit.

00:17:13 Stefan-Off

Dazu noch Wheat Toast mit Butter - das ist dieser dunkle Toast, Vollkorntoast - meistens noch ein Stück Obst für das Gewissen, also eine Erdbeere oder ein Stück Ananas, und wenn es das Hotel richtig gut mit mir meint, dann gibt es frisch gepressten O-Saft so wie hier. Da steht einer, der macht nur O-Saft. Also andere Säfte macht er auch noch, aber für mich macht er einen O-Saft. Da nehme ich dann auf jeden Fall immer ein Glas O-Saft.

00:17:38 Stefan

Good morning, can I get one more orange juice with ice, please?

00:17:41 Bedienung

[UNV].

00:17:44 Stefan

Thank you.

00:17:45 Stefan-Off

Es kommt auch vor, dass ich mir noch ein zweites und ein drittes Glas O-Saft hole.

00:17:49 Stefan

Can I get one more orange juice, please? Thank you.

00:17:52 Stefan-Off

Nach dem Frühstück habe ich einen Termin mit dem General Manager. Vorher habe ich aber noch ein bisschen Zeit zum Spazierengehen. Die Insel ist langgezogen. Von Ost nach West ist sie laut Google Maps 600m lang, also das Land, und an der breitesten Stelle 100m breit. Auf der westlichen Seite gibt es dann diese Water Villen, die kommen dann noch dazu, und an den Flanken der Inseln gibt es dann noch Landvillen, Zimmer, Suiten. Sehr viele davon, wenn nicht alle - ich bin mir nicht ganz sicher - mit einem eigenen Pool. Um die Insel drumrum ist Sandstrand, man kann also einmal drumrumlaufen. Ein sehr schöner Spaziergang. Und am östlichen Ende treffe ich jetzt den Patrice.

00:18:33 Stefan

Hi, Patrice.

00:18:34 Patrice

Hi, Stefan.

00:18:35 Stefan

How are you?

00:18:36 Patrice

Excellent. Any better I couldn’t handle.

00:18:38 Stefan

[Lachen]

00:18:41 Patrice

And you?

00:18:41 Stefan

I’m good, thank you. So tell me: Where are we?

00:18:44 Patrice

We are in Vibes Beach. That’s one of the three restaurants we have on the island. We serve lunch here and we have this huge pool with a baby pool as well and the water jets, so it’s very friendly for families. Because you’ve seen, on the other end of the island we have Aqua.

00:19:06 Stefan

Yeah.

00:19:06 Patrice

Which also is one of the restaurants open for lunch, and families are welcome to go, however, the pool is strictly adults only. And it works really great, because we do have -

00:19:18 Stefan-Off

Als Familienvater bin ich natürlich kein riesengroßer Fan von diesen Erwachsenen only-Pools, vor allen Dingen weil der hier richtig schön ist. Großer Pool, direkt am Restaurant. Also wenn ich jetzt hier mit meiner Familie wäre und wir würden hier mittagessen, dann wäre das schon ein Downer, wenn ich den Kindern sagen müsste: Ja, hier dürft ihr nicht rein. Und, ja, ich weiß, die meisten Zimmer haben einen eigenen kleinen Pool und dann gibt es ja noch den riesen Pool, das Meer, trotzdem finde ich es doof. Aber für die Erwachsenen verstehe ich es natürlich. Hier können sie sich mal in Ruhe zurückziehen und im Pool schwimmen gehen.

00:19:58 Stefan

So on the right side of the island there are buildings for the guests, on the left side too, and in the middle of the island - what is here?

00:20:08 Patrice

This is our village, our staff village, so we have staff accomodation. We have 380 employees. All of them live on the island. No one goes back to their local island at night, so everyone is here. Of course we’ll have staff accomodation, we’ll have the engineering and maintenance place, the water plant, the generator room. So, you know, we are totally - how do I say that? Self-sufficient.

00:20:40 Stefan

Yeah.

00:20:41 Patrice

So we make our own electricity, we make our own water, we desalinate the water.

00:20:45 Stefan

Is that the water I get in the bottle in the room?

00:20:48 Patrice

Yeah, in the glass bottles. Yeah, we’ve tried to get rid of all the plastic bottles, so we take sea water, desalinate it and then we have a bottling plant which then bottles all the water we drink. It is regular water - drinkable water.

00:21:07 Stefan-Off

Malediven-Profis werden natürlich jetzt dadrüber lächeln, aber für mich war das superinteressant. Diese 144 Ressorts auf den Malediven sind alle autark. Die stellen ihre eigene Energie her, also ihren eigenen Strom, die stellen ihr eigenes Wasser her. Hier gibt es das als stilles und als Sprudelwasser und schmeckt wirklich gut. Die müssen alle Lebensmittel von Malé aus per Schiff ranbringen. Das ist eine unheimliche Logistik, die da geleistet wird. Wir gehen jetzt weiter und biegen dann irgendwann ab Richtung Strand. Da ist nämlich die Beach-Bar und der Wassersportbereich.

00:21:45 Patrice

Right, so we have complementary snorkeling equipment for all the guests. Usually we encourage the guests to pick those up the first day they arrive, and then they keep those in their rooms for the entire duration. You know, the proximity of the reef is very close to the villas, so usually guests will go snorkeling two or three times a day because corals are beautiful. There is tons of fish. And, you know, to have that flexibility and not to depend on a shuttle to go snorkeling - but whenever you feel like it, you just take your mask and fins and just go.

00:22:17 Stefan

OK, I saw a couple of sharks there.

00:22:19 Patrice

Yeah.

00:22:20 Stefan

Is there any danger or did you lose any client yet?

00:22:22 Patrice

Yeah, great danger. I have to fill out a lot of insurance papers.

00:22:26 Stefan

[Lachen]

00:22:26 Patrice

No, not at all. Not at all. They are blacktip and whitetip sharks. Actually, I dare anyone to take a very big picture of a shark when you snorkel, because they are very shy. So the moment they see you, they’ll just run away.

00:22:39 Stefan-Off

Man kann hier natürlich nicht nur schnorcheln, sondern auch tauchen. Es gibt eine eigene Tauchbasis. Da gibt es sogar sehr viele, die Deutsch sprechen, und ich habe den Patrice gebeten, mir da einen Ansprechpartner zu organisieren, dem ich auch noch ein paar Fragen stellen kann.

00:22:53 Stefan

Kannst du dir das Mikrofon, so wie ich das hier habe, am Hemd dranmachen?

00:22:57 Sascha

So?

00:22:58 Stefan

Genau.

00:22:58 Sascha

Mhm.

00:22:59 Stefan

Und das in die Hand oder in die Tasch oder wie auch immer.

00:23:01 Sascha

Mhm.

00:23:02 Stefan

So, jetzt habe ich deinen Namen nicht ganz voll mitbekommen.

00:23:06 Sascha

Sascha Hüfner

00:23:09 Stefan

Und du bist hier der -

00:23:11 Sascha

Ich bin der Manager von der Tauchbasis. Also ich bin quasi verantwortlich für den Standort Lily Beach von Prodivers.

00:23:19 Stefan

Und was habt ihr jetzt für Touren? Also wann fahrt ihr raus? Was macht ihr? Habt ihr ein Hausriff eigentlich?

00:23:23 Sascha

Wir haben ein Hausriff. Das kannst du gleich hier vorne sehen. Das sind ungefähr, abhängig auf welcher Seite du bist, sagen wir mal, 10m bis 20m. Du kannst über verschiedene Einstiege - das sind ungefähr 8 Stück - jederzeit als Taucher oder als Schnorchler das Hausriff erreichen. Wir haben insgesamt hier im Süd-Ari 55 Tauchplätze - ich sage mal, mit dem Boot von 10 Minuten bis 2 Stunden.

00:23:49 Stefan

Ich habe gesehen auf dieser Karte, wo die ganzen Dive Spots drauf sind: Unter anderem gibt es hier auch Walhaie.

00:23:53 Sascha

Ja.

00:23:54 Stefan

Ist das irgendwie von der Jahreszeit her abhängig oder -

00:23:58 Sascha

Hier in Süd-Ari ist es eigentlich jetzt nicht, dass wir eine Saison haben. Also man kann nicht jeden Tag natürlich Walhaie sehen.

00:24:04 Stefan

Klar.

00:24:05 Sascha

Ja, das ist natürlich Natur, aber die Chance ist ganzjährig da. Das Gleiche auch mit den Mantas, aber die Mantas sind immer abhängig, welcher Monsun ist, ob jetzt Regenzeit oder Trockenzeit ist. Im Moment haben wir die Mantas hier bei uns an Lily Beach gehabt ganz nah - 10, 20 Minuten mit dem Boot. Da haben wir unsere Cleaning Stations für die Mantas.

00:24:23 Stefan-Off

Cleaning Stations heißen auf Deutsch Putzerstationen. Das sind Bereiche im Meer, wo sich die Mantas von Parasiten und sowas befreien lassen. Da gibt es also dann sogenannte Putzerfische und die fressen das dann alles auf. Wer keine Lust hat zum Schnorcheln und keine Lust hat zum Tauchen, für den habe ich noch einen Geheimtipp: Abends um 21 Uhr gibt es am zentralen Bootssteg in der Nähe von der Lobby eine Fischfütterung und da geht richtig die Post ab. [Wasserplatschen] Hier sind ganz viele große und kleine Fische, Rochen, an Land ist ein Fischreiher, den hört man, dieses Klappern, und hier ist richtig was los. Dauert keine 5 Minuten. Wenn man Zeit hat, sollte man sich das auf jeden Fall mal anschauen. Wir sind drei Tage auf Lily Beach und die gehen natürlich ratzfatz rum. Am letzten Tag schaue ich mir aber noch mal den Spa an. Der ist auch auf Stelzen ins Wasser gebaut und da gibt es auch eine Besonderheit: Da sind nämlich auch im Boden teilweise Glasplatten eingebaut. Man lässt sich also massieren und kann dann unten die Fische im Meer beobachten. Das hat schon was. Danach gehe ich wieder in mein Zimmer, packe meine Sachen, lasse die Koffer abholen und gehe dann gemütlich zur Rezeption, denn heute geht es mit dem Speedboot zum nächsten Hotel.

00:26:00 Mitarbeiterin

Your boat is ready.

00:26:01 Stefan

Cool.

00:26:03 Mitarbeiterin

It’s, like, 20, 25 minutes to go.

00:26:07 Stefan

OK.

00:26:07 Mitarbeiterin

Not that much. Bye-bye, see you soon.

00:26:16 Svemirka

Bye.

00:26:16 Stefan

Bye.

00:26:17 Svemirka

Bye, thank you so much.

00:26:19 Mitarbeiterin

Thank you.

00:26:19 Svemirka

It was great.

00:26:31 Stefan-Off

[Speedboot fährt los] Man hört das jetzt gar nicht so richtig. Das Mikrofon hat automatisch runtergeregelt. Die geben richtig Gas. Ich glaube, ich bin noch nie so schnell über das offene Meer gefahren. Es macht aber Spaß. Das war es für diese Episode. Das Lily Beach ist ein schönes Hotel. Hier würde ich auch noch mal hinfahren, auch mit der Familie. Das All-Inclusive-Konzept ist unheimlich schön. Weil man nicht überall unterschreiben muss, nicht überall seine Zimmernummer geben muss, ist das ein ganz anderes Urlaubsgefühl. Das hat mir sehr gut gefallen. Und das Personal ist überall superfreundlich. Also auch wenn man früh morgens rausgeht und irgendwo einen Gärtner durch Zufall trifft - man wird immer gegrüßt und immer herzlich. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich habe übrigens noch ein paar Fotos und Videos gemacht. Die finden Sie auf Instagram und TikTok jeweils unter dem Accountnamen Reisepassnummer. Ich werde das alles noch mal auf der reisepassnummer.de Homepage verlinken. Die Svemirka hat natürlich auch einen tollen Beitrag geschrieben. Den finden Sie auf reise-zeit.com. Beim nächsten Mal geht es wieder auf die Malediven, auf eine andere Insel, in ein anderes Ressort und das wird ganz anders sein. Bis dahin, tschüß. [Gesang]

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