Wattwanderung Cuxhaven

Wattwanderung Cuxhaven

Wir haben mit Thomas Lehmann eine Wattwanderung zu den Seehundsbänken vor Cuxhaven gemacht. Dabei sahen wir nicht nur Seehunde, sondern auch Millionen von Muscheln und Wattwürmern. Ein paar Muscheln haben wir auch ausgegraben und genauer betrachtet.

Bei wunderschönem Wetter haben wir uns Pfingsten 2020 auf diese Wanderung gemacht und waren vier Stunden unterwegs. Dabei hat uns Thomas viel vom Ökosystem Wattmeer gezeigt. Diese 12 km lange Wanderung ist natürlich nichts für jeden, aber Seehunde in der freien Wildbahn beobachten zu können, ist schon etwas ganz besonderes. Und wenn man das dann noch in so einer kleinen Gruppe macht, dann ist das Erlebnis um so intensiver.

Transkription

00:00:00 Thomas

Ihr habt schon die Schuhe so an, wie ihr es braucht?

00:00:02 Stefan

Ja.

00:00:02 Thomas

Alles klar.

00:00:05 Stefan

Vielleicht noch die Hose hochkrempeln. So, das ist der Herr Lehmann.

00:00:13 Thomas

Ich bin Thomas.

00:00:14 Stefan

Ah, Thomas. Stefan. Das sind -

00:00:15 Thomas

Stefan weiß ich. Aurelius -

00:00:18 Stefan

Und Juna.

00:00:19 Thomas

Juna.

00:00:20 Stefan

Ja.

00:00:25 Stefan-Off

Willkommen bei meinem Podcast Reisepassnummer. Mein Name ist Stefan Wintermeyer und in der heutigen Folgen machen wir mit unserem Guide Thomas Lehmann eine Wattwanderung. Mit dabei sind meine Kinder Juna und Aurelius. Wir starten um 10.30 Uhr morgens am Dorfbrunnen in Cuxhaven, Duhnen.

00:00:42 Thomas

Und wir machen das, bis wir im Watt sind, und dann können wir den auch wegtun. Dann halten wir ein bisschen Abstand zueinander und dann klappt das auch schon.

00:00:49 Stefan-Off

Thomas meint damit den Mund-Nasen-Schutz, den wir am Anfang noch alle tragen, denn diese Aufnahme ist am 30.5.2020 gemacht worden. Das war das Pfingstwochenende und das war das erste Wochenende, wo Touristen wieder an die Nordsee konnten. Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter. Es war wunder-wunderschön. Konnten alle in kurzer Hose gehen. Also alle heißt: Meine Kinder hatten kurze Hose an. Ich hatte es verplant und hatte eine lange Jeans an, deswegen musst ich mir die eben hochkrempeln. Wichtig war festes Schuhwerk, das dreckig werden kann, und keine Gummistiefel. Die sind für Wattanfänger eher ungeeignet.

00:01:24 Thomas

Stefan, bist du zum ersten Mal hier?

00:01:27 Stefan

In Cuxhaven ja.

00:01:28 Thomas

Ja?

00:01:29 Stefan

An der Nordsee nicht, aber ich bin jetzt kein Nordsee-Profi.

00:01:31 Thomas

OK.

00:01:32 Stefan-Off

Vom wirklich sehr schönen Sandstrand geht es dann direkt ins Watt. Wir sind aber nicht die Einzigen, die ins Watt gehen. Um uns herum sind ungefähr ein halbes Dutzend Pferdefuhrwerke mit jeweils, sagen wir mal, so zehn Touristen drauf.

00:01:45 Thomas

Die fahren auch nur her. Die brauchen so ungefähr 1,5 Stunde, gute Stunde. Dann bleiben die Menschen da circa eine Stunde da oder eineinhalb und dann fahren die wieder zurück. Alles innerhalb einer Niedrigwasserperiode.

00:01:59 Stefan

Ah, OK.

00:02:02 Thomas

Und wenn man wandert, wandert man rüber und fährt dann mit dem Schiff meistens zurück.

00:02:07 Stefan-Off

Neuwerk ist eine kleine Insel vor Cuxhaven, die sehr beliebt ist bei Tagestouristen.

00:02:13 Thomas

Moin, ihr beiden Hübschen.

00:02:14 Stefan-Off

Wir machen aber heute einen ganz anderen Ausflug. Wir gehen nämlich zu den Seehundsbänken.

00:02:19 Thomas

So, meine Lieben. Zu unserer Wanderung heute: Wir sind ein bisschen spät dran. Wir wollen jetzt noch 12km wandern. Das ist ordentlich. Ich muss ein bisschen den Takt angeben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr das schaffen werdet, mitzukommen. Und dann wollen wir mal kucken, ob viele Seehunde zu Hause sind. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, wenn wir das schaffen in der Zeit. Und dazu müssen wir los.

00:02:43 Stefan

Wir haben jetzt gerade ablaufendes Wasser. Wir sind quasi jetzt aber irgendwie eine Stunde oder zwei vor dem Tiefpunkt, oder?

00:02:52 Thomas

Sogar drei.

00:02:52 Stefan

Sogar drei, OK.

00:02:53 Thomas

Wir laufen also wirklich dem Wasser jetzt hinterher, weil man ansonsten diese lange Tour nicht sicher ausplanen kann.

00:02:59 Stefan

Ja.

00:03:00 Thomas

Vier Stunden in einer Tiefenphase im Watt zu wandern und dann auch zu dem weitesten Punkt zu laufen, den das Wattgebiet hergibt, da musst du schon ein bisschen Sicherheit mit einplanen auch für den Rückweg.

00:03:12 Stefan

Ja.

00:03:13 Thomas

Und deshalb sind wir so früh wie möglich unterwegs.

00:03:19 Stefan-Off

12km durch das Watt wandern mit den Kindern, das ist natürlich eine Ansage. Das mache ich auch nur, weil das zu den Seehunden geht. Und Seehunde in freier Wildbahn, das ist natürlich was ganz Besonderes. Thomas ist aber auch Profi. Der macht immer wieder Pausen. Zum Beispiel jetzt hat er angehalten und mit den Füßen so einen Quadratmeter Watt abgesteckt.

00:03:41 Thomas

Und dazu habe ich euch mal so einen Quadratmeter Wattboden aufgezeichnet und will mal ganz gerne von euch wissen, was ihr denkt, wie viele Tiere leben denn auf so einem Quadratmeter Wattboden im Sommer im Durchschnitt? Wie viele Tiere - also nicht Einzeller, nicht Bakterien, sondern richtige Tiere wohnen hier? Was meint ihr?

00:04:01 Aurelius

Vielleicht irgendwie fünf bis zehn?

00:04:04 Thomas

Fünf bis zehn sagst du.

00:04:05 Juna

Ich sage eher so 100 bis 500 ungefähr.

00:04:12 Thomas

Gut. Stefan darf auch raten.

00:04:16 Stefan

Also wenn du so anfängst, dann müssen das ja wahrscheinlich tausend sein.

00:04:20 Juna

Ja, hätte ich auch gesagt.

00:04:21 Thomas

Und wenn wir die Zahl von Stefan mal zehn nehmen, dann kommen wir der Wahrheit entgegen. Auf einem Quadratmeter Wattboden leben 10.000 Tiere im Durchschnitt im Sommer.

00:04:30 Stefan

Wow.

00:04:31 Juna

Wow.

00:04:31 Thomas

Die Biomasse auf einem Quadratmeter Wattboden beträgt bis zu 1,6kg. Das ist die zweithöchste der Welt. Nur das Amazonas Delta toppt uns mit 1,9kg. Ja, aber hier seid ihr ja im eigenen Land. Weißt du, das Watt ist nirgendwo immer gleich. Es ist immer ein bisschen unterschiedlich - je nachdem, wie viel Wasser so da drin ist, wie der Boden zusammengesetzt ist. Und hier seid ihr im Wattwurmland. Da, wo ihr lauft, da tretet ihr immer auf irgendwelche Wattwurmhäufchen, weil die Dichte von Wattwürmern ist hier nahe der Küste immens hoch. Für uns im Watt ist er deshalb so wichtig, weil er hier den Boden reinigt und säubert, denn die anderen Tiere würden nicht so einfach hier eindringen können, wenn der Wattwurm nicht bereits den Boden so gelockert hätte.

00:05:31 Stefan

Gestern oder vorgestern kam die Frage auf, wie viele Leute denn hier im Jahr sich verlaufen, wo es ein tödliches Ende hat oder zumindestens ein problematisches Ende.

00:05:42 Thomas

Also Rettungsfälle gibt es durchaus eine ganze Menge. Ich kann das nicht genau beziffern. Ich kucke wenig in die Statistiken, aber so 20, 25 Rettungsfälle haben wir mit Sicherheit im Minimum im Jahr hier. Es ist manchmal Überforderung. Man meint immer, so 12km im Watt sind genauso wie 12km auf der Straße.

00:06:05 Stefan

Ja.

00:06:06 Thomas

Das entspricht aber nicht ganz der Wahrheit. Das ist ein bisschen anstrengender. Und da ist schon der ein oder andere manchmal Kreislauf-mäßig am Ende.

00:06:17 Stefan

Ja.

00:06:18 Stefan-Off

Thomas hat Recht. Das ist hier keine Wanderung durch einen Wald. Durch das Watt zu gehen, ist schon deutlich anstrengender. Man ist ja ständig im Schlamm, dann bleiben die Füße stecken, man muss durch irgendwelche kleinen Bäche oder Flüsse. Also das ist schon anstrengend. Wir haben aber mit dem Wetter super Glück und das macht natürlich einen riesen Unterschied. Wir haben ziemlich viel Wind - das hört man manchmal auch im Mikrofon - aber ansonsten ist die Stimmung sehr gut und momentan sind wir ja in diesem Wattwurmland und hier sind überall diese Haufen. Also Millionen bis zum Horizont.

00:06:51 Thomas

Lasst uns mal kurz eben halten, weil ich will noch zwei, drei Sachen zum Wattwurm sagen. Schaut mal, ihr seht überall die Wattwurmhäufchen, richtig?

00:06:59 Juna

Ja.

00:07:00 Thomas

Und die Wattwurmhäufchen haben die gleiche Farbe wie der Sand an der Oberfläche, denn der Wattwurm, der lebt nämlich immer - und das kannst du vor deinen Füßen ganz gut sehen - in einem U. Hier ist nämlich der Fresstrichter vom Wattwurm und da ist der Haufen dazu. Und genau da lebt er in einem U. Ich zeige euch das mal eben auf der Karte.

00:07:24 Stefan

Ach, so lang ist der?

00:07:26 Thomas

Ja, der kann so lang werden.

00:07:29 Aurelius

Und wie breit?

00:07:30 Thomas

Und fingerdick. Schaut mal, so ist das nämlich. Das nennt man den sogenannten Fresstrichter. Da saugt er sich Sand ein. Und hier dieser Haufen, den seht ihr überall, da scheidet er den wieder aus. Und das Coole ist, er verdaut gar keinen Sand. Er frisst Sand, aber er braucht nur die Nahrungspartikel, die die Flut mit auf dem Sand abgelegt hat. Die will er haben. Der Sand selber ist nur der Transporteur. Wenn der nämlich Sand verdauen würde - richtig über Magen und Darm - dann würde es hier ganz schön riechen. Im Endeffekt ist so ein Wattwurm nur die Reinigungsmaschine für den Sand hier im Watt. Jeder Wattwurm hier frisst pro Jahr 25kg Sand im Durchschnitt.

00:08:18 Stefan-Off

Während unserer Wanderung sehen wir auf der rechten Seite große Schiffe in die Nordsee fahren. Und das ist total irritieren, weil wir haben ja gerade Ebbe. Wir wandern ja gerade durch das Watt. Wie kann es denn sein, dass diese Schiffe durch das Watt quasi durchfahren? Und zur Erklärung: Die Elbe fließt durch das Watt durch, das heißt, die Elbe hört nicht am Strand auf, wie man das eigentlich so sich vorstellt, sondern die ist dann da noch ausgebaggert und geht durch das Watt durch und erst später in die Nordsee. Und deswegen können diese Schiffe jetzt auch während der Ebbe in die Nordsee fahren. Es sind ganz große Pötte und diverse Fähren.

00:08:57 Stefan

Ist das da hinten eine Schnellfähre?

00:08:59 Thomas

Das ist der Katamaran, der nach Helgoland fährt. Der braucht eine gute Stunde. Der fährt jetzt so 27 Knoten und dreht nachher noch auf bis auf 35. Der fährt mit Düse. Das siehst du hinten auch ganz gut.

00:09:15 Stefan

Ja, ja. Der kann aber dann bei starkem Seegang auch nicht fahren, oder?

00:09:20 Thomas

Nein. Dann ist das auch kein Spaß mehr auf dem Boot. Tatsache ist, der Vorteil ist: Du hast natürlich zwei Stunden länger Helgoland-Time.

00:09:28 Stefan

Ah.

00:09:30 Thomas

Weil die ja heute wieder zurückfahren die meisten, die damit hinfahren.

00:09:33 Stefan

Ja.

00:09:33 Thomas

Und die Inselzeit bei anderen Schiffen ist eben grundsätzlich kürzer, weil sie erst später ankommen und früher wieder losmüssen.

00:09:39 Stefan

Ja.

00:09:40 Thomas

Ja, und der Katamaran schafft dir einfach etwas größeren Freiraum auf der Insel. Und es ist natürlich auch ein Erlebnis, da mitzufahren.

00:09:50 Stefan

Ja.

00:09:51 Thomas

Durchaus. Seht ihr schon, dass die Wattwurmhaufen jetzt weniger werden? Nehmt ihr das wahr? Ja, ne? Und schaut mal, jetzt müssen wir mal eben ganz kurz ein bisschen langsamer gehen. Ich will euch etwas zeigen, was ihr selber mal erspüren könnt. Bleibt mal bitte stehen und bleibt mal bitte ganz ruhig. Und auf einmal seht ihr vor euch immer zwei kleine, weiße, leuchtende Punkte nebeneinander, als wenn euch Augen aus dem Watt anschauen würden - in der Sonne blinken. Stefan, siehst du das vor dir? Da, wo jetzt mein Kopfschatten ist, da sind zwei weiße Punkte.

00:10:30 Stefan

Ja.

00:10:31 Thomas

Es werden jetzt immer mehr. Wenn wir stehen, kommen die immer mehr und mehr raus. Als wenn euch zwei weiße Augen ankucken.

00:10:37 Aurelius

Jetzt sehe ich es, ja.

00:10:38 Thomas

OK. Juna und Aurelius, ihr geht jetzt beide mal dahin, wo ihr diese weißen Punkte seht. Merkt euch aber die Stelle ganz genau. Und einfach mal mit dem Finger drauffassen. Da passiert nichts. Braucht ihr keine Angst haben. Holt mir mal raus, was genau unter den weißen beiden Punkten ist. Ihr müsst aber euch die merken, weil die nämlich gleich verschwinden. Ganz fein nur. Da ist was drinnen.

00:11:06 Aurelius

Muscheln.

00:11:07 Thomas

Ja, genau.

00:11:10 Juna

Die sind schön und die sind sogar noch zu.

00:11:14 Thomas

Eine Muschel hast du da. Ja, die Muscheln meine ich.

00:11:17 Aurelius

Ach, die.

00:11:17 Thomas

Ja, genau. Denn die beiden weißen Punkte sind gar keine Augen. Die beiden weißen Punkte sind Versorgungsröhren von dieser Muschel. Und die Muschel nennen wir Herzmuschel. Die Herzmuscheln sind die Muscheln, die am reichhaltigsten und am meisten hier im Watt anzutreffen sind. Überall sieht man diese beiden weißen Versorgungsröhren in der Sonne. Man sieht sie nur bei Sonne. Wenn morgen die Sonne weg wäre und es windiger wäre, würden wir sie gar nicht entdecken, aber wir sehen sie jetzt vor uns. Jetzt, wo ihr das wisst, werdet ihr gleich hunderte und tausende davon sehen.

00:11:51 Stefan-Off

Und das ist tatsächlich so. Wenn man die Augen erst mal darauf trainiert hat, sieht man überall diese Muscheln. Wir gehen übrigens nicht ganz kerzengeradeaus Richtung Seehundsbänke, sondern wir machen immer wieder so kleine Umwege. Wir müssen diverse Wasserläufe umgehen oder an flacheren Stellen durchwaten. Thomas hat so eine Karte und zeigt uns diese jetzt.

00:12:15 Thomas

Hier seht ihr Flüsse im Watt. Wenn das Wasser wieder aufläuft, läuft das zuerst in diese Flüsse. Und erst dann läuft das auf den Boden hoch. Und deshalb sind diese Flüsse gefährlich. Wir nennen die Priel. Bei auflaufend Wasser kann man da ruhig drin schwimmen, aber man muss immer darauf achten: Die Strömungsgeschwindigkeit in so einem Priel ist schneller als der schnellste Mensch schwimmt, nämlich 7,5km/h. Gefährlich ist es bei ablaufend Wasser. Wenn da nämlich einer sagt: Jetzt ist so heiß und ich gehe jetzt hier schwimmen, dann kann es sein, dass er hier rausgezogen wird. Und auf einmal ist da gar kein Land mehr, wo er hinschwimmen könnte, weil die Geschwindigkeit auch so zunimmt, dass er da gar nicht gegen anschwimmen kann. Das merkt der gar nicht. Wenn du erst mal im Wasser bist und mit dem Fluss schwimmst, dann ist es für dich nicht spürbar. Und das macht die Sache so gefährlich. Ich sage mal ganz erhlich: Richtig Blöde, die wandern im Sommer hier, und dann ist es so heiß. Und jetzt muss man mal schwimmen gehen. Und da vorne ist so ein Steindamm. Den seht ihr auch am Horizont. Das ist der Leitdamm. Der trennt uns von der Elbe. Wir wollen nämlich das Wasser der Elbe nicht und die wollen unseren Sand nicht.

00:13:25 Aurelius

Da ist ein Krebs verbuddelt.

00:13:27 Thomas

Ja, hier, aber der ist tot. Und dann gehen die über den Leitdamm und schwimmen vorne an der Elbe. Da ist aber die Strömungsgeschwindigkeit immer sehr hoch, dadurch dass das Wasser ja aus dem Fluss heraus in die Nordsee geht. Und wer da abgetrieben wird, der hat auch nicht viel Chancen, wieder heile zurückzukommen. Das sind manchmal solche Fehler, die passieren aber eher selten, das muss ich sagen. Aber so läuft das mit den Prielen. Also erst laufen diese Priele voll - und wir sehen auch, dass die schon recht groß sind - und dann erst kommt das Wasser in die ganze Menge. Und hier könnt ihr jetzt auch ganz gut sehen, warum der Prickenweg erst zur Seite geht, denn hier dieser Priel, den kann man hier nicht durchlaufen, weil der geht mir bis hier.

00:14:13 Stefan

Die Priele oder die Landschaft hier, verändert die sich?

00:14:15 Thomas

Ja.

00:14:16 Stefan

Also hast du jedes Jahr eine neue Karte oder alle zehn Jahre einmal?

00:14:19 Thomas

Also die Karten zu besorgen, ist gar nicht so einfach, aber es gibt Satellitenkarten, die man sich abrufen kann. Ich mache das von Jahr zu Jahr, aber zur Erklärung ist es jetzt nicht unbedingt von Wichtigkeit. Ich brauche die nicht als Orientierungspunkt. Gut, dann gehen wir mal ein bisschen durch diesen Priel. [Wasserplatschen] Und überall noch diese Herzmuscheln. Ihr seht überall noch die weißen Augen.

00:14:59 Stefan-Off

Am Anfang waren ja noch andere Menschen im Watt - also am Strand und ein paar Pferdefuhrwerke - mittlerweile sind wir ganz alleine hier. Also wir vier und ein paar Millionen Muscheln und hin und wieder ein Rettungsturm.

00:15:13 Aurelius

Cool.

00:15:14 Thomas

Das da ist ein Rettungsturm. Wir haben acht Stück im Wattenmeer hier. Da vorne seht ihr schon den nächsten. Das ist die Rettungsbake zwei. Die Nummer steht immer ganz oben drauf. Also hier haben wir die Rettungsbake drei und die vier, die sehen wir auch schon. Die ist nämlich da vorne. Und da hinten sind noch die anderen. Eins und zwei sind vor Döse im Watt und werden von Döse aus betrachtet. Da ist einer mit einem großen Fernglas, der kann das immer sehen, was da drinnen passiert. Drei und vier von Duhnen aus und fünf, sechs, sieben, acht auf dem Weg nach Neuwerk von Sahlenburg aus. Die betrachtet man in Sahlenburg. Und wenn da jemand reinklettert, dann wird der auch rausgeholt. Wir können einerseits das mit dem Unimog machen, wir können das mit Booten machen, wir haben Amphibienfahrzeuge. Und ganz schlau ist im Watt immer, ein Handy dabeizuhaben. Die 112 ist immer eine gute Nummer. Und dann bekommt man eben entsprechend Hilfe. Der ist so komisch gebaut - oben mit dem Käfig - weil der nicht nur vor der Flut schützen soll, sondern auch vor Blitz, denn Blitz im Watt ist ganz gefährlich. Hier unten ist Salzwasser, das leitet den Strom und den Blitz noch viel besser als anderes Wasser, und du kannst dich hier auch nicht groß schützen. Und in der Hinsicht geht man da oben rein und dieser Käfig, der da ist, ist ein faradayscher Käfig, heißt, der Blitz fließt außen ab und wer da drinsitzt, dem passiert nichts.

00:16:38 Stefan-Off

Wir schauen uns übrigens nicht nur das Watt und die Tierwelt an - ne, ne, wir ermitteln auch in richtigen Kriminalfällen.

00:16:45 Thomas

Hier siehst du einen Mord. [Lachen] So, jetzt seid ihr Tatortermittler, denn hier geschah ein Mord. Was ist passiert?

00:17:01 Aurelius

Ein Krebs wurde ermordet.

00:17:02 Thomas

Ja. Von wem?

00:17:05 Juna

Vom Wasser?

00:17:06 Thomas

Ne, kuck mal auf den Boden.

00:17:09 Stefan

Da sind Spuren.

00:17:10 Thomas

Der hat Spuren hinterlassen überall.

00:17:12 Stefan

Ist das eine Möwe?

00:17:13 Thomas

Ja. Silbermöwe. Das sind die Fußspuren von einer Silbermöwe. Das ist noch nicht lange her.

00:17:26 Aurelius

Dürfen wir jetzt -

00:17:27 Thomas

Ja, ihr könnt die Schuhe jetzt ausziehen.

00:17:28 Stefan

Aber du weißt, du musst die nachher wieder anziehen.

00:17:31 Thomas

Aber auf dem Rückweg erst.

00:17:32 Stefan

Gut.

00:17:35 Thomas

Aurelius, holst du mir mal eben die Muschel da vorne? Genau. Die machen wir mal eben sauber. So. Juna, bleibst du bei uns?

00:18:01 Juna

Ja.

00:18:01 Thomas

So, dann kommt mal ihr beiden neben mir. Du auch neben mich. Nehmt mich mal in die Mitte und dann laufen wir weiter. Und dann erzähle ich euch was zu diesen Muscheln, die wir gerade schon so viel gesehen haben. Das sind nämlich ganz komische Muscheln. Ich habe euch ja gerade bei der Herzmuschel erzählt, davon gibt es hier so viele und die Vögel fressen die alle auf, weil die so knapp unterhalb der Oberfläche lebt. Die Muschel hat gedacht: Da habe ich keine Lust zu, gefressen zu werden. Das finde ich blöd, und da hat die gesagt: Ich mache was anders. Ich grabe mich so tief ein in den Boden, dass mich so ein Vogelschnabel gar nicht erwischen kann. Und die heißt Sandklaffmuschel. Ziemlich langer Name, aber, gut, jetzt gehen wir den Namen mal durch: Die lebt im Sand. Einfach. Klaffmuschel heißt die - halt, ich zeige euch mal was. Oh, kuck mal, ich habe die zugemacht, aber die geht gar nicht zu. Die klafft auseinander. Warum geht denn die nicht zu? Eine Muschel, die nicht zugeht - kennt ihr eine Muschel, die nicht zugeht?

00:19:08 Juna

Ja, jetzt schon.

00:19:10 Thomas

Jetzt schon. Die Sandklaffmuschel. Wolltest du sie haben?

00:19:14 Juna

OK.

00:19:14 Thomas

Oder Aurelius? Halt, weil ich zeige euch mal eben was. Die Sandklaffmuschel, die kann nämlich nicht zugehen, weil die ist nämlich auch so ein Filtrierer wie alle anderen auch. Die lebt da ganz unten im Sand. Da kommt kein Vogelschnabel hin, aber sie braucht das Wasser von oben, sonst kann sie nicht überleben. Die muss genauso trinken wie alle anderen. Und dazu hat die so einen Siphon - auch ein Versorgungsrohr, aber schon recht dick. So dick. Und dazu bleibt sie offen, weil das Rohr so breit ist, dass sie das gar nicht zumachen könnte. Sie würde es dann abschneiden. Und deshalb sind alle Muscheln offen. Eigentlich hat die die super Taktik entwickelt, um permanent überleben zu können, aber die Priele, die Flüsse hier im Watt, die spülen die manchmal frei. Wenn die im Winter nämlich ihr Flussbett verlagern nach links und nach rechts, dann brechen die die alten Kanten ab und dann wird die freigelegt und dann hat sie verloren. Dann stirbt sie. Zumal manche Vögel nur darauf warten, weil die müssen 40, 50 kleine Herzmuscheln fressen, um so viel Fleisch zu haben wie in so einer ist, wenn sie größer und ausgewachsen ist. So, vor uns sehen wir schon die Seehundsbank und wir sehen auch oben größere Punkte drauf liegen und das sind unsere Seehunde. Wir gehen bis da vorne, also über die nächste Pfütze hinweg und dann bis zur Wasserlinie. Und da halten wir dann an. Und dann sind wir zeitlich gesehen gar nicht so schlecht. Haben wir ganz gut hingekriegt. Wenn Juna noch bei uns ist. Ist sie. [Lachen]

00:21:08 Stefan-Off

Wir versuchen natürlich, mit unserer kleinen Expeditionsgruppe sehr nah beieinander zu bleiben, aber hin und wieder gibt es Sonderoperationen und dann wollen die Kinder sich irgendwas ankucken - eine Muschel oder sonstiges Getier - und dann zieht sich das ein bisschen und dann müssen wir immer warten und dann kommt aber alles nachher wieder zusammen. Im Großen und Ganzen ist das schon eine ganz schöne Strecke und meine Tochter ist 9, mein Sohn ist 11. Das ist schon eine Herausforderung. Aber die halten sich beide sehr, sehr wacker.

00:21:34 Thomas

Na, Aurelius, siehst du schon die Seehunde liegen?

00:21:40 Aurelius

Sind das die schwarzen?

00:21:42 Thomas

Ja, zum Teil, aber auch die weißen. Alles, was da auf der Sandbank gerade rumliegt. So, Sie haben Ihr Ziel erreicht, würde das Navigationsgerät jetzt sagen. Hier vorne machen wir Halt.

00:22:00 Stefan-Off

Wir stehen jetzt direkt an der Wasserkante. Vor uns ist ein Gewässer, das fühlt sich eigentlich an wie ein großer See - ist natürlich Salzwasser - und hinter diesem gefühlten See ist eine Seehundsbank. Das ist schon ein gutes Stück weit weg. Also man braucht ein Fernglas, um die Seehunde betrachten zu können. Das ist jetzt nicht so, dass man da hingeht und die Seehunde liegen da und man kann die streicheln. Also das ist wilde Natur und man braucht das Fernglas.

00:22:30 Thomas

Ich kucke noch mal einmal eben kurz durch, weil ich checken will, ob wir schon Jungtiere haben, aber es sieht nicht so aus. So, Aurelius.

00:22:47 Stefan

Kuck mal durch das große Fernglas.

00:22:50 Thomas

Schauen wir mal. Du musst einfach an diesem Knopf drehen so lange, bis du scharf siehst.

00:22:56 Aurelius

OK.

00:22:56 Thomas

Mehr brauchst du nicht machen. Und dann eben so, dass das passt mit deinen Augen. Einfach umhängen, damit es nicht runterfällt, und dann kannst du mal kucken und dann siehst du bestimmt auch die Seehunde ziemlich gut sogar.

00:23:13 Aurelius

Ach, da liegen die da.

00:23:15 Thomas

Ja, genau. Die liegen da faul rum. Die machen jetzt Pause. Kannst du gut erkennen?

00:23:24 Aurelius

Ja.

00:23:25 Thomas

Links daneben sind noch Vögel. Stefan, hast du die gesehen? Die links daneben, das sind zum Großteil Kormorane, weil die da in Ruhe gelassen werden.

00:23:36 Stefan-Off

Die Seehunde so in der freien Natur zu sehen, ist schon was ganz Besonderes. Vor allen Dingen, weil wir auch die einzigen Menschen weit und breit sind. Das Einzige, was ich beim nächsten Mal anders machen würde, wäre: Ich würde ein stärkeres Fernglas mitnehmen, dann könnte ich mir die Tiere noch besser anschauen.

00:23:50 Thomas

Wir müssen jetzt auch den Rückweg antreten, deshalb erzähle ich euch alles zu den Seehunden auf dem Rückweg.

00:23:59 Aurelius

Sind die Kormorane die weißen?

00:24:01 Thomas

Nein, die schwarzen. Die weißen sind Silbermöwen. Dann kannst du mir das Fernglas wieder geben, dann machen wir uns nämlich jetzt schon auf den Rückweg.

00:24:12 Juna

Ich habe eine Frage.

00:24:14 Thomas

Ja.

00:24:14 Juna

Hast du schon mal einen Heuler gefunden?

00:24:17 Thomas

Ja. Das tut man schon mal. Den letzten, den ich gefunden habe, der war vor Neuwerk und der wurde dann auch abgeholt und ging dann in so eine Aufzuchtstation. Der hat seine Mutter verloren und diese Heuler, die überleben nicht, wenn sie die Mutter nicht mehr haben, wenn sie klein sind. Dann lass uns mal kurz über die Seehunde reden. Die Seehunde sehen eigentlich ja total putzig aus.

00:24:44 Juna

Ja.

00:24:45 Thomas

Aber, ganz ehrlich, die sind genauso wenig putzig wie der Löwe im Urwald.

00:24:53 Stefan

Stimmt, das sind ja Raubtiere.

00:24:55 Thomas

Ja, der Seehund ist hier der absolute König. Der Boss im Wattenmeer, der Primat. Hinter dem gibt es nichts mehr, denn alles wird gefressen von Klein bis Groß - der Seehund aber nicht mehr. Seine größeren Brüder, die Kegelrobben, die leben primär auf Helgoland. Die tun sich aber gegenseitig nichts. Ihr habt ja gerade gesehen, wie schön die da auch oben lagen, aber die können sich überhaupt nicht leiden. Alle Seehunde sind grundsätzlich Solitäre. Nur zum Paaren wird mal kurz ein Verbund eingegangen. Und die Seehunde, wenn die jagen gehen, dann schließen die die Ohren und die Nase hermetisch zu. Und die haben so einen Ruhepuls wie wir - so um die 60. Und wenn die jagen gehen, dann fahren die ihren Ruhepuls runter auf 10, damit die nämlich lange unter Wasser ohne Luft bleiben können, denn die atmen mit einer Lunge genauso wie wir. Und dadurch können die lange unter Wasser bleiben und können auch ziemlich tief tauchen. Und am Tag frisst so ein Seehund - der wiegt über 110kg. Also der ist schwerer als ich. Ihr glaubt das gar nicht, aber es ist so - der frisst am Tag so 25 Schollen. Also wenn du die Schollen fragst, ob die die Seehunde putzig finden, dann werden die euch eine ganz andere Antwort geben.

00:26:31 Stefan-Off

Auf dem Rückweg habe ich Thomas dann auch gefragt, wie man überhaupt Wattführer werden kann.

00:26:36 Stefan

Wie sieht eigentlich die - du bist ja staatlich geprüft.

00:26:39 Thomas

Ja.

00:26:40 Stefan

Wie sieht die -

00:26:41 Thomas

Die Ausbildung?

00:26:41 Stefan

Die Ausbildung aus, genau.

00:26:42 Thomas

Also es ist so: Ich musste mich erst bei einem lokalen Anbieter sozusagen bewerben. Ich habe gesagt: Ich möchte gerne Wattführer werden, dann hat der gesagt: Gut, dann machst du bei mir das Praktikum, und dann bin ich bei dem bei verschiedensten Wattführern mitgelaufen. Mal zu den Seehunden, mal eine Kurztour, mal nach Neuwerk, damit ich mich einfach mit diesen Gebieten und mit den Gefahren im Watt bekannt mache. Dann gibt die Landeserwachsenenbildung auch gute Kurse, die man besuchen kann, um Wattführer zu werden. Nun brachte ich aber viele Dinge schon aus meinem maritimen Vorleben mit, weil ich ja durchaus mit Navigation groß geworden bin und solche Kartenarbeiten, wie da verlangt werden - Versegelung, Kartenpeilung nehmen und so weiter - das konnte ich schon. Und da ich ein Überlebenstraining auf See mache, UNV Rettungsschein, das sind alles so Voraussetzungen, die man braucht, um Wattführer zu werden. Und dann läuft man mit und das habe ich auch fast ein Jahr gemacht. Also weil du lernst so viel von den anderen und weil du mit dem einen mal läufst, der ist kundenorientierter, der andere ist im Naturwesen ein bisschen besser.

00:27:51 Stefan

Ja.

00:27:53 Thomas

Das saugst du alles dann auf und dann musst du irgendwann zum Nationalpark und dich bewerben für eine Prüfung und da sitzen dann drei, vier Prüfer und die befragen dich zwei Stunden lang. [Lachen] Und dann musst du noch eine ordentliche gehörige Prüfungsgebühr abdrücken und weil die Prüfungsgebühr für eine Prüfung nicht so teuer sein darf, habe ich dann vier Prüfungen gemacht. Cuxhaven Strand nah.

00:28:19 Stefan

Ja.

00:28:20 Thomas

Cuxhaven Strand fern, Sahlenburg Strand nah, Sahlenburg Strand fern. Mittlerweile ist die Prüfungsgebühr bei circa 800€.

00:28:28 Stefan

Wow.

00:28:30 Thomas

Wenn du die Prüfung bestehst, bist du dann nachher staatlich geprüfter Wattführer und hast sechs Jahre lang deine Lizenz und danach muss man gewisse Dinge erneuern. Erste-Hilfe-Kurs zum Beispiel.

00:28:40 Stefan

Ja.

00:28:40 Thomas

Solche Sachen eben. Und dann wird die weiter erteilt. Und die Prüfung ist viel Wetterkunde auch.

00:28:48 Stefan

Ja.

00:28:49 Thomas

Wann gehen Sie noch raus? Wann gehen Sie nicht mehr raus? Gefahren im Watt. Also wie verhalten Sie sich jetzt? Und solche Sachen eben. Es ist nicht zu schwierig, aber es ist durchaus sachgerecht. Früher, vor 2013, gab es sowas gar nicht groß - Zertifizierungen, Prüfungen. Da war ein Wattführer Wattführer, die sich einfach über die Jahre so entwickelt haben.

00:29:18 Stefan

Ja.

00:29:19 Thomas

Aber dann kamen die Wattführerverordnungen in Kraft und dann sind auch viele alte Wattführer hier in Cuxhaven abgesprungen, weil sie das nicht mehr machen wollten mit Schulbank und Prüfung. Und dann kam eigentlich eine ziemlich neue Generation von Wattführern heran, die das dann so durchgezogen haben.

00:29:38 Stefan-Off

Kurz vor dem Strand sehen wir dann auch wieder die Pferdefuhrwerke, die zurückkommen.

00:29:50 Stefan

Kuck mal, kannst du uns sagen, warum die Kutschen so hoch sind?

00:29:54 Thomas

Na klar. Ganz einfach: Weil die durch die Priele müssen.

00:29:57 Stefan

Ach, so tief gehen die?

00:29:58 Thomas

Ja, ja, die gehen ordentlich tief. Also die müssen sogar eine bestimmte Markierung erreichen. Es gibt oft die Situation, dass sie umkehren müssen, weil die Priele tiefer sind.

00:30:09 Stefan

Ah.

00:30:15 Thomas

Meine Lieben, 12km - 12,2 um ganz genau zu sein. Ich bin mächtig stolz auf euch. Das habt ihr gut hinbekommen.

00:30:25 Stefan

Ja. Tiptop.

00:30:28 Thomas

Und immer, wenn man etwas gut hinbekommen hat -

00:30:33 Stefan-Off

Am Ende der Tour gibt es für die Kinder Gummibärchen und für die Erwachsenen einen Schnaps. Aber nicht für mich, denn ich muss noch Auto fahren. Die heutige Folge wurde gesponsert von Mehr-Schulferien.de. Das ist meine Lieblingswebseite, wenn es um Schulferienbrückentage und Feiertage geht. Gerade die Brückentage-Funktionalität finde ich genial. Mehr-Schulferien.de. Schaut mal rein. Die Tour beim Thomas hat 220€ gekostet. Das war eine private Gruppe. Das war superschön. Das würde ich jederzeit wieder so machen. Sehr intensiv und er kann natürlich auf alle einzeln eingehen, aber die großen Gruppen sind natürlich deutlich günstiger. Das kann man sich auf seiner Webseite anschauen Goenndirwatt.de. Ein Wort mit O-E geschrieben. Das war es für heute für diese Folge. Bis zum nächsten Mal. Tschüß.

00:31:39 Aurelius

Was für ein Tier ist das gefährlichste für den Menschen?

00:31:43 Stefan

Hier? Die Priele.

00:31:46 Aurelius

Nicht die Priele.

00:31:49 Stefan

Das Pferd. Das Killerpferd.

00:31:53 Juna

Ja, aber -

00:31:55 Stefan

Das Killerpferd kommt - ganz leise schleicht sich das an.

00:31:59 Juna

Papa, hier gibt es - erstens, sind das UNV.

00:32:04 Stefan

Das ist ein Watt-Killerpferd.

00:32:07 Juna

Zweitens gibt es hier kein Watt-Killerpferd.

00:32:10 Stefan

Doch, doch. Also normalerweise fressen Pferde ja nur Heu und sowas, aber die -

00:32:18 Juna

Papa.

00:32:18 Stefan

Die fressen auch Menschen.

Stefan Wintermeyer
Stefan Wintermeyer Stefan Wintermeyer nimmt das Mikrofon mit auf Geschäfts- und Privatreisen. 🎤✈️🛳🚆